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Weisheitszähne plagen 80 % der Bevölkerung
Acht von zehn Menschen haben während ihres Lebens Probleme mit den dritten Molaren, im Volksmund Weisheitszähne oder Achter genannt. Diese Zähne erscheinen meist erst im Erwachsenenalter, wenn das Gebiss aber bereits voll ist. Aufgrund von Platzmangel wachsen die Achter dann schief, drücken auf die benachbarten Zähne oder brechen nur teilweise durch. Dies führt alles zu Schmerzen und Entzündungen, weshalb sich die meisten Menschen, bei denen sie wachsen, diese ziehen lassen.
Warum müssen sie raus
Etwa 20 Prozent der Menschen bekommen die dritten Molaren überhaupt nicht, und die Anzahl derjenigen, die aufgrund ihrer Abwesenheit keine Probleme lösen müssen, wächst allmählich. Ein großer Teil der jungen Generation bekommt die Achter überhaupt nicht. Früher waren die dritten Molaren ein vollständig funktionsfähiger Bestandteil des Gebisses und halfen beim Kauen von hartem, ungekochtem Essen. Heute erfüllen sie diese Funktion sehr selten und bleiben oft ungekaut, in Knochen und Zahnfleisch versteckt, ein Leben lang, oder sind gar nicht angelegt. Menschen, die dritte Molaren haben, sind nicht besonders begeistert davon – sie sind mit einer Reihe schmerzhafter Komplikationen verbunden.
Wann ist eine Extraktion notwendig
Bei bis zu 40 Prozent der Menschen brechen die Achter nicht vollständig durch. Der Keim der Achter bildet sich bereits um das siebte Lebensjahr des Kindes, ihre weitere Entwicklung ist jedoch sehr individuell und dauert Jahre. Sie brechen normalerweise erst im Erwachsenenalter durch, was genau die Quelle der Probleme ist. In den Kiefern der meisten Erwachsenen ist nämlich bereits nicht genug Platz für die Anordnung der Zähne. Dies führt oft nur zu teilweise durchgebrochenen Zähnen. Die Achter drücken sich dann sehr eng auf die zweiten Molaren, und es entstehen schwer zu reinigende Stellen, wo sich zwischen dem Teil des durchgebrochenen Zahns und dem Zahnfleisch Speisereste, Plaque und Bakterien ablagern. Diese führen dann zu Entzündungen des umgebenden Zahnfleisches und des Knochens, Schwellungen und unangenehmen Schmerzen. In solchen Fällen ist es notwendig, den Zahn zu ziehen, oft auf chirurgischem Wege.
Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine Untersuchung in der Praxis. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen wenden Sie sich an unser Team — wir laden Sie gerne zu einer Beratung ein.


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