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Parodontose betrifft mehr als die Hälfte der Tschechen
Parodontose, fachlich als Parodontitis bezeichnet, gehört zu den häufigsten Erkrankungen der Mundhöhle. Nach verfügbaren Daten betrifft sie mehr als die Hälfte der erwachsenen tschechischen Bevölkerung, wobei ihre Häufigkeit mit zunehmendem Alter deutlich ansteigt. Viele Menschen bemerken das Problem erst, wenn die Zähne zu wackeln beginnen oder sogar ausfallen.
Was ist Parodontose
Parodontose ist eine chronische Entzündungserkrankung des Zahnhalteapparats – also des Gewebes, das den Zahn im Kiefer hält. Sie betrifft das Zahnfleisch, die Bindegewebsfasern und den Knochen. Sie beginnt normalerweise unauffällig mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die sich durch Blutungen beim Putzen, Rötung und Schwellung äußert. Wenn die Entzündung nicht behandelt wird, schreitet sie tiefer voran, es entstehen parodontale Taschen und es kommt zu Knochenschwund. Im fortgeschrittenen Stadium lockern sich die Zähne und es droht ihr Verlust.
Prävention von Parodontose
Die Grundlage der Prävention ist eine gründliche tägliche Mundhygiene – Zähneputzen mindestens zweimal täglich, Verwendung von Zahnzwischenraumbürsten oder Zahnseide und Zungenreinigung. Gleich wichtig sind regelmäßige Besuche bei der Dentalhygienikerin, idealerweise zweimal pro Jahr. Ein großer Einfluss hat auch der Lebensstil: Rauchen, Stress, ungesunde Ernährung und bestimmte Allgemeinerkrankungen (zum Beispiel Diabetes) erhöhen das Parodontose-Risiko deutlich.
Behandlung von Parodontose
Es ist nie zu spät, mit der Behandlung zu beginnen. Auch in fortgeschritteneren Phasen kann der Krankheitsverlauf verlangsamt und der Zahnzustand stabilisiert werden. Die Behandlung erfolgt immer individuell je nach Schweregrad – von professioneller Dentalhygiene und Zahnsteinentfernung unter dem Zahnfleisch, über die Behandlung parodontaler Taschen, bis hin zu chirurgischen Eingriffen und regenerativen Verfahren. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Mitarbeit des Patienten, regelmäßige Kontrollen und gründliche häusliche Pflege. Eine frühzeitige Diagnose kann sogar Zähne retten, die sonst zur Extraktion verurteilt wären.
Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine Untersuchung in der Praxis. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen wenden Sie sich an unser Team — wir laden Sie gerne zu einer Beratung ein.


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