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MDDr. Hladík rät, wie man sich um Kinderzähne kümmert
Die Pflege von Kinderzähnen beginnt früher, als die meisten Eltern denken. Wie sollte der erste Zahnarztbesuch aussehen, wann sollte man mit dem Zähneputzen beginnen und welche Fehler machen Eltern am häufigsten? Diese Fragen beantwortet im Interview MDDr. Jakub Hladík, Zahnarzt des Stomatologiezentrums The Clinic, der sich langfristig um kleine Patienten kümmert.
Erster Zahnarztbesuch
Den ersten Zahnarztbesuch empfiehlt MDDr. Hladík etwa um den ersten Geburtstag des Kindes oder bis zum Durchbruch des ersten Zahns. Der Zweck dieses Besuchs ist nicht die Behandlung, sondern vor allem die Vertrautmachung des Kindes mit der Zahnarztpraxis, die Beurteilung des Zahnzustands und die Aufklärung der Eltern. Wenn ein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt kommt, wenn es bereits Schmerzen oder sichtbare Karies hat, entwickelt es oft über viele Jahre hinweg eine negative Beziehung zum Zahnarzt. Eine spielerische Form des ersten Besuchs, eine kurze Kontrolle und kein Stress sind der Schlüssel dazu, dass das Kind gerne zum Zahnarzt geht.
Zähneputzen ab dem ersten Zahn
Eltern sollten mit dem Zähneputzen beginnen, sobald dem Kind der erste Zahn durchbricht – normalerweise etwa im sechsten Lebensmonat. Anfangs genügt ein sanftes Abwischen mit Gaze oder einem Silikonüberzug auf dem Finger, später wird zu einer weichen Kinderzahnbürste mit kleinem Kopf übergegangen. Ab dem ersten Zahn wird empfohlen, eine Fluorid-Zahnpasta in der Menge eines Reiskorns zu verwenden, ab drei Jahren dann in der Menge einer Erbse. Kinder bis etwa acht bis zehn Jahren haben noch nicht die ausreichende Motorik, um ihre Zähne selbst perfekt zu putzen – Eltern müssen das Zähneputzen des Kindes daher immer kontrollieren und nachputzen.
Die häufigsten Fehler von Eltern
Zu den häufigsten Fehlern, denen MDDr. Hladík in seiner Praxis begegnet, gehört die Vernachlässigung der Pflege von Milchzähnen mit dem Argument, dass sie ohnehin ausfallen. Milchzähne halten jedoch Platz für bleibende Zähne, und ihr vorzeitiger Verlust kann zu Zahnfehlstellungen führen. Weitere typische Probleme sind nächtliches Stillen oder eine Flasche mit süßem Getränk zum Einschlafen, übermäßiger Konsum von Süßigkeiten und gesüßten Getränken während des Tages, ein zu später erster Zahnarztbesuch und Unkonsequenz beim Nachputzen. Viele Eltern geben auch ihre eigene Angst vor dem Zahnarzt an ihre Kinder weiter, was deren Einstellung zur Zahnpflege ein Leben lang beeinflusst.
Das vollständige Interview mit MDDr. Jakub Hladík können Sie auf der Website von The Clinic anhören
Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine Untersuchung in der Praxis. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen wenden Sie sich an unser Team — wir laden Sie gerne zu einer Beratung ein.


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